5 Tipps - so schlafen Sie in der Nacht erholsam

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Viele Menschen kennen das Problem: Die Nacht wird lang, da das Einschlafen nicht gelingt. Wer in der Nacht nicht erholsam schläft, ist am nächsten Tag müde und weniger leistungsfähig. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, haben wir 5 Tipps für gutes Einschlafen zusammengestellt:


Inhaltsverzeichnis

Tipp 1: Am Tage auspowern - in der Nacht gut schlafen
Tipp 2: Wählen Sie das optimale Schlaffenster
Tipp 3: Stehen Sie wieder auf
Tipp 4: Bereiten Sie sich auf die Nacht vor
Tipp 5: Lernen Sie Ihren Schlaftypen kennen

Tipp 1: Am Tage auspowern - in der Nacht gut schlafen

Wer in der Nacht schlecht geschlafen hat, neigt dazu, sich am nächsten Tag zu schonen. Dieses Verhalten ist verständlich, führt jedoch nicht zum gewünschten Ziel. Ruhen Sie sich während des Tages aus, sind Sie am Abend nicht müde und die Gefahr steigt, dass Sie auch in der nächsten Nacht nicht einschlafen können.

Besser ist es, sich auszupowern, um gut schlafen zu können. Das beliebte Nickerchen am Mittag oder am Nachmittag ist nicht hilfreich. Zwar entspannen Sie sich und fühlen sich besser, die gewonnene Schlafzeit wirkt sich am Abend jedoch hinderlich auf das Einschlafverhalten aus.

Die körperlichen Aktivitäten müssen nicht übertrieben gestaltet werden, sie sollen angemessen sein. Wer sich mit dem Thema "Schlafen" befasst, muss sich zunächst mit dem Thema "Wach sein" beschäftigen, um ein gesundes Maß zwischen Aktivität und Entspannung findet.

Tipp 2: Wählen Sie das optimale Schlaffenster

Viele Menschen, die schlecht einschlafen können, liegen stundenlang wach im Bett. Es ist ein Trugschluss, zu glauben, dass es besser sei, früher zu Bett zu gehen. Legen Sie sich beispielsweise um 21 Uhr schlafen und bleiben Sie dann unfreiwillig 2 bis 3 Stunden wach, wird sich die Situation nicht verbessern.

Wir empfehlen, das Schlaffenster zu verkleinern, um den Schlafdruck zu erhöhen. Bleiben Sie bis 23 oder 24 Uhr auf und müssen Sie bereits um 6 Uhr morgens wieder aufstehen, ist Ihr Körper gezwungen, schneller einzuschlafen. Der Erfolg stellt sich nicht direkt ein, einige Wochen Training sind erforderlich. Sobald sich das Schlafverhalten verbessert, sollten Sie das Schlaffenster wieder vergrößern.

Tipp 3: Stehen Sie wieder auf

Sind Sie nach 15 Minuten nicht eingeschlafen, steht Ihnen höchstwahrscheinlich eine schlaflose Nacht bevor: Sie wälzen sich von einer Seite zur anderen und versuchen krampfhaft, einzuschlafen.

Im Laufe der Zeit speichert das Gehirn folgenden Zusammenhang ab: Im Bett muss man nicht schlafen, dort kann man wach sein. Ein Teufelskreislauf entsteht.

Um diesem Kreislauf zu entfliehen, sollten Sie aufstehen und einer ruhigen Beschäftigung nachgehen. Sie können auch ein Buch lesen und abwarten, bis sie müde werden. Rund 30 Minuten sollten ausreichend sein, dann können Sie einen neuen Versuch wagen und sich wieder schlafen legen.

Tipp 4: Bereiten Sie sich auf die Nacht vor

Viele Menschen sind tagsüber sehr aktiv und stets mit aufregenden Dingen beschäftigt. Bereits das Surfen im Internet, der spannende Krimi oder der Blick auf das Smartphone halten Sie wach. Bevor Sie schlafen gehen, sollten Sie sich eine Ruhephase gönnen.

Schalten Sie von den Erlebnissen des Tages ab und lassen Sie die Ereignisse kurz Revue passieren. Überlegen Sie, wie Sie den nächsten Tag gestalten möchten und auf was Sie sich freuen. Wissenschaftler haben zudem herausgefunden, dass der Display des Smartphones ein für das Schlafverhalten ungünstiges Licht aussendet. Es hält wach und sorgt für einen unruhigen Schlaf. Daher sollten Sie kurz vor dem Einschlafen den prüfenden Blick auf das Handy vermeiden.

Begeben Sie sich stattdessen für rund 15 Minuten in einen anderen Raum und entspannen Sie. Schreiben Sie auf, welche Pläne Sie für den nächsten Tag haben oder tätigen Sie einen Eintrag in ein Tagebuch. Sie können auch ein ruhiges Gespräch mit Ihrem Partner führen.
 

Tipp 5: Lernen Sie Ihren Schlaftypen kennen

Um das eigene Schlafverhalten zu verbessern, sollten Sie Ihren Schlaftypen kennen. Zunächst wird zwischen dem Kurzschläfer und dem Langschläfer unterschieden. Jeder Mensch benötigt eine individuelle Menge an Schlaf. Für einige Menschen sind fünf Stunden Schlaf ausreichend, andere Menschen sind erst nach acht Stunden wach genug für den Tag. Im Alter nimmt der Bedarf an Schlaf ab.

Eine weitere Unterteilung erfolgt in die Abendmenschen und die Morgenmenschen. Sie sollten Ihren Schlafrhythmus an den persönlichen Vorlieben orientieren. Abendmenschen sollten länger aufbleiben, um nicht gegen die innere Uhr zu arbeiten. Morgenmenschen müssen früh zu Bett gehen, damit sie ausreichend Schlaf erhalten. Wer - beispielsweise aus beruflichen Gründen - gegen sein individuelles Schlafbedürfnis handelt, riskiert Schlafstörungen.

Fazit

Es existiert keine Gewissheit, dass das Einschlafen innerhalb kurzer Zeit gelingt. Die beschriebenen Tipps zielen auf eine langfristige Verbesserung der Situation ab. Das Ziel ist es, einen gesunden Schlafrhythmus herzustellen und das eigene Schlafverhalten zu verbessern.

Hierbei müssen Sie auf Ihren Körper achten: Oftmals übersehen wir wichtige Hinweise auf die Ursachen des Problems. Grübeln Sie in der Nacht über bestimmte Themen nach oder liegen körperliche Gründe vor, müssen Sie zunächst diese Probleme beseitigen. In den meisten Fällen sind jedoch das Schlafverhalten und das gewählte Schlaffenster die Ursache.

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Abenteuer und Entspannung hilft dabei, die Nacht erholsam zu gestalten und am Tage genügend Power zu entwickeln.

Unser Tipp für einen erholsamen Schlaf: Schlafsysteme, individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.

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